Was ich noch sagen wollte:
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Europäische Impressionen |
Fester PunktWir probieren diskutieren, aber um welchen festen Punkt? Weiteres in kleinen Broschüren: |
| Europäische Impressionen
Wir sammelten Briefmarken aus aller Welt, versuchten uns an Liedern fremder Völker, als wir jung waren, und träumten von der großen, weiten Welt. Mit unseren Fahrrädern eroberten wir das Erzgebirge, den Thüringer Wald, Erfurt, Eisenach, Berlin, sogar die Alpen. 1961 trampte ich nach Rom - während in Berlin die Mauer gebaut wurde. Dann blieb uns leider nur noch der überbelegte, scharf bewachte Ostseestrand und die Hohe Tatra als für Jugendliche erreichbare "Welterlebnisse". Je schmerzlicher diese Enge uns bedrückte, umso lebendiger blieb die "Sehnsucht nach der Ferne" - nach anders denkenden Menschen, nach anderen Landschaften und Kulturen, die wir nur in Büchern besuchen konnten. Daher empfanden wir die Wende wie eine Erlösung und eilten seitdem unseren Träumen nach, die sich in vielen Bildern und Gedichten niederschlugen, von denen wir nun in dieser Broschüre einige veröffentlichen. |
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| Erweiterter Raum
„Warum wählst du für deine Bilder solche belanglose, mitunter sogar abstoßende Motive?“, fragt ich eines Tages verärgert meinen Freund, den Maler und Grafiker Wolfram Hänsch. Er antwortete mit stillem Lächeln: „Alles ist ein Gleichnis.“ - Dieser schlichte Satz ließ mich fortan die Bilder und Grafiken dieses Künstlers ganz anders betrachten und tiefer verstehen und ermöglichte schließlich die Gedichte, die ich zusammen mit den entsprechenden Bildern in dieser Broschüre veröffentlichen möchte. Kleine, unscheinbare Räume erweitern sich, laden ein, bieten Geborgenheit und Ruhe – haben eine Botschaft für den geduldigen Betrachter. |
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| Am Wege
Manches liegt am Wege, das man oft übersieht. Das geschieht, wenn das Ziel in kurzer Zeit erreicht werden soll und der Weg nur als Steg der Notwendigkeit in Kauf genommen wird. Doch jedes Unterwegssein sollte gestatten, Neues zu entdecken und Altes zu erwecken, das im Vergessen schlummert, das aber reicher macht; wenn es heraustritt aus dem Schatten. Der Weg macht Angebote, schenkt uns Begegnungen, Entdeckungen, Überraschungen, weist hin auf Größeres, ruft zu Bewährungsproben, die uns hinterfragen und vieles sagen. |
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| Ein österliches Fenster
Es befindet sich in der katholischen Kreuzerhöhungskirche in Sebnitz und wurde 1998/99 von Künstler Wolfram Hänsch und der Firma Meißner in Coswig angefertigt. Es zeigt die von den Evangelisten berichteten Ereignisse um die Auferstehung Jesu von den Toten und erinnert an einige Gleichnisse Jesu, die im Zusammenhang mit Leben und Tod stehen. Die gelungenen Detailaufnahmen regten mich an zu Gedichten, die das Osterereignis kommentieren und in den verschiedenen Aspekten, die das Fenster vorgibt, in großer Freude verkünden. |
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| Vor dem Vergessen bewahrt
Im Atelier der Künstlerin Marietta Jeschke entdeckte ich drei dicke Ordner, prall gefüllt mit interessanten Blättern: Zeichnungen, Skizzen, Drucke, Collagen. Frau Jeschke erschrak und entschuldigte sich, da die Blätter dort ungeordnet abgelegt und zum Teil schon von ihr vergessen worden sind. Ich blätterte begeistert in diesen Schätzen und konnte mir ohne vorgegebene Ordnungsschemata meine eigenen Gedanken zu diesen Blättern machen. Einige sprachen mich sehr intensiv an. So kam mir die Idee, einige Bilder zu Worte kommen zu lassen, was nun mit dieser Broschüre geschehen ist. Somit konnten einige Werke „vor dem Vergessen bewahrt“ werden, was sie, meine ich, auch verdienen. |
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| Schließlich muss ein jeder seh´n, wo er heutzutage bleibt.
Wir haben Menschen in verschiedenen Situationen und Nuancen des Lebens beobachtet. Sie zeigten uns ihre Welt, an der sie tragen, leiden, sich erproben; in der sie unterwegs, angefragt, verunsichert – aber manchmal auch glücklich sind. Wir bemühten uns, möglichst genau hinzuschauen - ohne zu urteilen oder anzuklagen, ohne gesellschaftskritische Analysen oder Verbesserungsvorschläge. Dabei entdeckten wir: Jeder Mensch ist einmalig und liebenswert in seinem berechtigten Anderssein und verstehen nun den bewährten Rat: „Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus“ (Spr 4,23). |
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Kalender "20 Jahre St. Josef in Netzschkau" In diesem Jahr dürfen wir in großer Freude den 20. Geburtstag unserer Netzschkauer Kirche feiern. Dieses Gemeindezentrum der Netzschkauer ist inzwischen eine Außenstation der Pfarrei „St. Marien“ in Reichenbach und eine beliebte Herberge für christliche Gruppen geworden; und noch immer ist St. Josef unser Patron. Gern versammeln wir uns, die kleine Ortsgemeinde, in dieser ansprechenden Kirche zum Gottesdienst – von einer wohltönenden Glocke gerufen. Schon die Fassade zur Straße predigt: Der gekreuzigte Christus gibt sich für uns hin und empfiehlt uns, Barmherzigkeit und Vergebung zu üben, was in seinem irdischen Leben für ihn selbstverständlich war. Für die Vergebung spricht der „verlorene Sohn“ mit dem barmherzigen Vater – rechts unter dem Kreuz (s. Lk 15,11-32); für die Barmherzigkeit spricht „der barmherzige Samariter“ mit dem „Unter-die-Räuber-Gefallenen“ – links unter dem Kreuz (s. Lk 10,25-37). „Den Namen des Herrn zu preisen“ heißt auch, sein Wort ernstzunehmen. Ist diese Predigt in den 20 vergangenen Jahren bei uns angekommen? |
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Israel Wir folgten den Spuren Jesu im ganzen Land, und ich gewann tiefe Eindrücke und heilsame Einsichten, so dass mir die biblischen Texte nicht mehr wie tiefsinnige Erzählungen erschienen; sie gingen mir auf wie neue Wirklichkeiten, die ich noch gar nicht erkannt hatte – sie zerschmetterten mich gleichsam. Auf diesem heiligen Boden leuchteten mir die Gleichnisse Jesu anders ein als durch die trockenen Erklärungen unserer biblischen Kommentare. Alles, was ich theoretisch glaubte, war viel größer, näher, wahrer als ich sie bisher verstanden hatte. Ich lernte auch die heiligen Stätten der Juden und der Muslime kennen, deren tiefe Ehrfurcht vor dem einen Gott, unser schmerzliches Gegeneinander, aber auch unser beglückendes Miteinander im Bemühen, diesen einen Gott anzubeten und ihm glaubwürdig zu dienen. Nun konnte ich frohen Herzens mit den Jerusalem-Pilgern aller Jahrhunderte aus Nord und Süd, Ost und West singen: Groß ist der Herr und hoch zu preisen Inzwischen war ich achtmal in Israel. Meist begleitete ich als Geistlicher Pilgergruppen und versuchte, meine Erfahrungen und Entdeckungen weiter zu geben. Ich hielt in verschiedenen Gemeinden Dia-Vorträge über diese heiligen Stätten und vertiefte mich immer mehr in die biblischen Texte. Bei diesem Bemühen entstanden die hier vorliegenden Fotos und Gedichte,die helfen wollen, das Heilige Land tiefer zu erfassen und den überkommenen Glauben lebendiger und „erlöster“ zu begreifen. |
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Durch Aufstand zur Auferstehung Liebe Leute, lasst euch sagen Kirche und Versammlungsraum 1938: --- Wollt ein Roter mit mir reden, Von den Nazis schon verhindert, Dennoch, langsam ging´s voran,
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Kalender "Allerlei Viecherei" Der Pfarrer im Ruhestand Joachim Scholz und der Karikaturist und Trickfilm-Zeichner Jörg Halsema haben gemeinsam den Kalender "Allerlei Viecherei" herausgebracht. Beide Schöpfer der Kalenderblätter sehen einen tiefen Sinn in ihrer Arbeit. "Wir möchten diesen Mitbewohnern unserer Erde eine Lanze brechen und wollen versuchen, sie zu Wort kommen zu lassen, denn auch in ihnen ist Sinn und Weisheit verborgen", steht in einer gemeinsamen Erklärung von Autor und Zeichner. Dass die Tiere menschliche Eigenschaften verkörpern, ist unschwer zu erkennen. "Darin besteht der Sinn und Zweck, das ist genau wie bei Fabeln", verriet der Illustrator. Für Joachim Scholz sind die Illustrationen treffend bis ins Detail sind. Manches sehe man erst auf den zweiten Blick. Die Kalender sind bei Jörg Halsema, Telefon 03765 305472 oder Joachim Scholz, Telefon 03765 34616 sowie auf dem Netzschkauer Weihnachtsmarkt erhältlich. |
Die Broschüren sind erhältlich beim Verfasser Joachim Scholz,
Mylauer Str. 5a,
08491 Netzschkau
Kath. Gemeindezentrum Netzschkau
Tel.: 03765/34616
joscho@t-online.de
und
Vogtländische Buchhandlung,
Zenkergasse 2, 08468 Reichenbach